Donnerstag, 7. Juli 2016

Genetisches Kalenderblatt von 07.07.2016 – Bewerbungsvorsprung mit Gentest

Genetisches Kalenderblatt von 07.07.2016 – Bewerbungsvorsprung mit Gentest


Bei Friedrich Kalender habe ich unter dem 07.02.2016 diese Werbeanzeige gefunden:

Wie den guten Job trotz besserer Bewerber bekommen?


Ihre Gene können entscheidend sein. Für jeden Betrieb ist es wichtig, dass gerade die bestbezahlten wichtigsten Führungspersonen leistungsfähig sind und bleiben. Körperlich. Damit möglichst wenig fehlen – denn wer soll dann die Arbeit machen? Mangelhaft in Mathematik? Kein Problem, die passenden Mitarbeiter werden es schon richten. Rechtschreibung unzureichend? Na und, es steht ihnen sowieso eine Sekretärin zu. Von Betriebswirtschaft keine Ahnung? So wollen doch Führungskraft sein, kein Zuarbeiter.

Doch Sie sollten nicht wegen Krankheit ausfallen, Geld kosten ohne da zu sein!

Leider ist es nicht möglich, dass Betriebe von ihren Bewerbern verlangen dürfen, dass sie ihre Gene testen lassen, zu welchen Krankheiten sie tendieren.

Aber: Sie können selbst aktiv werden. Legen sie ein Testat vor, welches besagt, dass Sie nicht zur Fettsucht neigen, Risikofaktoren für Herzinfarkte nicht in den Genen zu finden sind. Das ihre Gene zeigen, dass Ihr Weg nicht zu Alzheimer und anderer Demenz führt. Ihr Stoffwechsel ist unbelastet und sie ernähren sich so, wie es individuell zu ihren Genen passt und strotzende Gesundheit garantiert. Das werden Sie mit der Bewerbung zusichern und eine Mitgliedschaft in einem entsprechenden Ernährungsprogramm vorweisen.

Sie haben Gene, die es wahrscheinlich machen, dass Ihnen Empathie fehlt und Sie skrupellos das Geschäft fördern können?

All das macht es Ihnen leichter mit einer auch weniger guten Bewerbung vor anderen den Top-Job zu bekommen.

Vertrauen Sie da unseren Dienstleitungen: Vom Gentest bis zur notariell beglaubigten Hervorhebung Ihrer Vorteile. Wer hat das schon zu bieten. Und vor allem: Niemand kann es Ihnen verbieten, dieses klare Bild von sich zu liefern, dass sie Meilen vor die Mitbewerber schiebt.

Interesse? Www.zeig-deine-stärken.qk


Wenn es noch hält: Humorpflaster aufkleben.


Es hat sich herausgestellt, dass der link nicht richtig funktioniert. Die Endung qk bedeutet Quark.

(C) K.-U.Pagel 07.2016

Dienstag, 22. September 2015

Horrorgenetisches Kalenderblatt - Genkriminalität morgen

Horrorgenetisches Kalenderblatt - Genkriminalität morgen


Bei Friedrich Kalender fand ich unter 12112014 dieses Kalenderblatt.


"Eine Massenmail wurde verschickt. Inhalt:

"Sehr geehrte/r Leser/in,
Sie haben vor kurzen über das Internet das Gesundheitsprodukt "Vitaschutz Kps" bezogen. Wir möchten Sie nun informieren, dass diesem Liposomen beigefügt wurden, die ein von uns entwickeltes Kunstgen in Ihre Zellen eingeschleust haben. Dieses ist von uns fernaktivierbar aber derzeit inaktiv. Seine Besonderheit ist, dass es die Selbstzerstörungsmechanismen Ihrer Körperzellen einschalten kann. Es ist ein hoch intelligentes Produkt aus der Krebsforschung gewesen und dort aber wegen bestimmter Risiken nicht einsetzbar. Mit unserem Geschäftsmodell ist eine Verwendungsmöglichkeit eröffnet worden. Sie können stolz sein, als besonders gesundheitsbewusste Person zu den ersten zu gehören, bei denen es Einsatz findet.

Wir freuen uns, Ihnen dazu eine gute Nachricht geben zu können!

Wir können Ihnen nun anbieten, Ihr Gesundheit und Ihr Leben besonders abzusichern. Unser Produkt, die Lebensversicherung "Vita-Stop-Ex" sorgt dafür, dass das entsprechende Kunstgen inaktiv bleibt. Solange Sie es wünschen die Versicherungsprämie pünktlich auf dem noch besonders zu vereinbarenden Zahlungsweg entrichten.

Da wir eine soziale Komponente berücksichtigen, nämlich Beiträge nach Leistungsfähigkeit, werden wir Sie bitten, uns jährliche Nachweise über Ihre Vermögens- und Einkommensverhältnisse zu übermitteln. Der derzeitige monatliche Mindestbeitrag wird dann entsprechend angehoben.

Wir haben einen Zeitraum eingeplant von 14 Tagen, in denen Sie über beigefügten Link die Annahme des Angebotes bestätigen können. Weitere Mühen, außer der regelmäßigen Zahlungsveranlassung, entstehen Ihnen nicht.

Wir verbleiben mit den besten Wünschen für eine langes Leben in guter Gesundheit Ihre
Assecuranz Vita-Stop-Ex."




Ich glaube nicht, dass hier das übliche Humorpflaster nach dem Lesen haften wird. Also besser 2 nehmen.

© K-U.Pagel 09.2015

Bei Friedrich Kalender gefunden – der Schutzengelknopf

Bei Friedrich Kalender gefunden – der Schutzengelknopf


In seinen berühmten Kalender-Blättern, hier Nr. 11092014 hat F. Kalender eine Annonce gesammelt:

Der Schutzengelknopf – bewahrt Sie vor ihren persönlichen Gefährdungen.

Inzwischen ist es kaum noch umstritten, Menschen senden durch die elektrischen Vorgänge im Gehirn mit Ihren Gedanken Felder aus, die auch ihre Aura farblich verändern können. Der Aurasichtige vermag so erkennen, welche Ansicht tatsächlich hinter Gesten, Mimik und Worten steht.

Doch wer ist schon aurasichtig? Nur wenigen ist es vergönnt, in langen Schulungen und Trainings, bei entsprechender persönlicher Veranlagung, überhaupt diese Aura des anderen zu sehen.

Es ist nun gelungen, teils beruhend auf russischen Forschungen, teils unter Mitwirkung namhafter Fakire zu entschlüsseln, wie sich welche negativen Absichten in der Aura zeigen können und wie diese mittels elektromagnetischer, so genannter Intuitionswellen, auf den, dem diese Absichten gelten, übertragen und erkennbar gemacht werden können. Sodass er sich schützen kann. Bildhaft gesprochen: Der böse Blick wurde beherrschbar gemacht.

Mit Hilfe von Computer gesteuerten Programmen können diese Informationen über negative Auraenergien auf feste Körper übertragen werden, diese können zum Sender gemacht werden und diese – nun greifbaren negativen Einflüssen – dem Opfer, der Zielperson übermitteln. Eben mit Hilfe dieser Intuitionswellen. Frühzeitig ist die Zielperson der geheimen Angriffe gewarnt und kann abwehren.

Wir haben dazu Knöpfe (täuschend ähnlich herkömmlichen Hemden- oder Blusenknöpfen) entwickelt, die wir zu diesen Detektoren und Sendern mittels Übertragung entsprechender Energien machen können. Natürlich sind diese zu Ihrer Sicherheit CE-zertifiziert! Unser Verfahren ist zum Patent angemeldet und steht unter entsprechender Überprüfung!

Die Knöpfe können völlig unauffällig getragen werden (schicken Sie Muster der Knöpfe, die Sie an Ihren Lieblingshemden/-Blusen haben) und schützen Sie, ohne dass das Gegenüber das merkt, vor negativen Beeinflussungen.

Doch ist wichtig, dass die auf die Knöpfe aufgetragenen Energien/Programme, genau auf Sie abgestimmt sind. Es ist völlig klar, dass nur Sie die intuitive Energie empfangen sollten und auch, dass genau Ihre persönlichen „Schwachstellen“ geschützt werden müssen. Jeder hat seine eigene „Achillesferse“, seine eigene Verwundbarkeit.

Um genau auf Sie und Ihre Bedürfnisse die Programmierung vornehmen zu können, benötigen wir ein möglichst aktuellen Foto von Ihnen und eine Haarprobe. Mittels verschiedener Messverfahren, Radionik, Kirlian-Fotographie u.A, bilden wir genau Ihre persönlichen Verwundbarkeiten und Ihre Empfangsfrequenzen in den zugehörigen Hirnregionen ab. Genau darauf programmieren wir den Energetisator und überspielen die nötigen Informationen auf den/die Knöpfe.

Trotz des hohen Aufwandes ist es möglich das zu einem Preis von nur 259 € für den ersten Knopf zu tun. Für jeden weiten Knopf ist die Einstellung wieder verwendbar, sodass dafür nur 112 € berechnet werden müssen. Für wenig Geld so hochwertigen Schutz mit Hilfe mehrere Hemden oder Blusen. Wichtig: Waschmaschinensicher!

Wegen immer wieder auftretender „Testbestellungen“: Wegen des hohen Analyseaufwandes sind 150 € zu zahlen, wenn sich ergibt, dass Bild oder Haarprobe nicht zum Besteller passen und so die Bestellung nicht ausgeführt werden kann.“


Ach so, nach dem Lesen, Humorpflaster aufkleben. ;-)


© K-U.Pagel 09.2015

Donnerstag, 16. Juli 2015

Kalenderblatt der Realität – Wie es einen hart treffen kann



Kalenderblatt der Realität – Wie es einen hart treffen kann

Bei F. Kalender fand ich unter dem 16.07.2015 in seinen Kalenderblättern eine kleine Geschichte darüber, wie hart die Realität sein kann:


Was ist Real?

Das fragte sich ein Mann, der am Rande einer Landstraße seines Weges ging. Es war Nacht. Er hatte in den Himmel gesehen. Sterne, Sterne und dazwischen: ganz viel dunkelblauschwarzes Nichts. „Gibt es mich wirklich? Ist alles nur Einbildung? Denkt sich mich und die Welt vielleicht nur ein Geistwesen? Ist neben, in und um uns eine ganz andere Welt und Wirklichkeit?“ Es kam ihm in den Sinn, was er in der Schule über Atome gelernt hatte: „Wir, alles, was man anfassen kann, bestehen aus Atomen. Deren Bausteine, bestehen wieder aus noch kleineren und alles schwingt. Sind wir nicht wie das Weltall: Ein großes Nichts mit ganz kleinen Materieknubbeln darin, die man bei den Atomen noch nicht einmal (be)greifen kann. Wenn man das Elektron fassen will, schwups, ist es schon wieder woanders.“ ... "Und was ist überhaupt Zeit? auf der Ebene der Atome unfassbar kurze Momente, im Weltall scheinbar unendliche Millardenzeiträume?"

So kann es manchmal gehen, wenn man allein Nachts auf einer Straße geht, gehen die Gedanken um.

„Wer bin ich? Bin ich da, wo ich bin? Gehe ich hier wirklich oder bilde ich oder jemand anderes sich das nur ein? Und wenn ich doch nur aus großen leeren Welträumen der Atome bestehe, in denen ganz kleine Teile, vielleicht nur für Bruchteile von Millionstelsekunden an irgendeiner Stelle sich materialisieren? Das Ganze entsteht dann nur im Geiste (wessen?), dass ich ich bin – oder welche Form der Materie-Energie auch immer.“ Ja, solche Gedanken sind manchmal so fein und schleierhaft gewoben, wie der Gegenstand, um den es geht.

Die Gedanken ergriffen ihn so, dass er das kurze Aufblitzen der Lichter und das Geräusch, wenn ein Auto an ihm vorbei fuhr, gar nicht mehr wahrnahm.

„Ich bin im Grunde nur ein zufälliges Produkt gedachten Seins? Dann müsste es doch möglich sein, diese Erkenntnis zu nutzen, um mich zu transformieren? Transformieren in ein anderes Wesen oder den reinen Geist? Vielleicht ist es eben nur eine Sache des Denkens, wie ich mich selbst sehe und verhalte?" ... " Ich stelle mir nun vor, dass ich ein transformiertes Wesen aus reiner Energie bin. Durch die vielen freien Räume, aus denen meine Atome bestehen, können sich unzählig viele andere Welten bewegen, die vielleicht mit unseren Sinnen nicht zu greifen sind. Nichts kann mir dann etwas anhaben. Auf ewig werde ich heil sein. Ich kann mich in allem verteilen und alles kann durch mich hindurch.“

Da wurde er von einem Auto überfahren.


Trotz des traurigen Endes, Humorpflaster aufkleben.

 Copyright K-U.Pagel 07.2015

Sonntag, 5. Juli 2015

Fluppsiges Kalenderblatt – Anleitung für ein Geschäftsmodell

Fluppsiges Kalenderblatt – Anleitung für ein Geschäftsmodell


Ich habe mal wieder bei F. Kalender nachgesehen und unter dem 04.07.2015 diese Anleitung gefunden, wie man ein Geschäft zum Laufen bringen könnte:


Wie schafft man ein neues Produkt?


Zunächst muss die Zielgruppe und damit der Markt definiert werden, vielleicht neu geschaffen werden:

Sichere Kunden bekommt man aus der Gruppe von Personen, die – warum auch immer – auf der Suche sind, nach „alternativen, neuen Lebenssichten“. Vielleicht auch, weil sie mit sich bisher nicht zufrieden sind.

Was für diese Gruppe immer mal gehen kann, ist, wenn man die gängige Lehrmeinung und Weltsicht in Frage stellt. Eben das, womit die Betreffenden nicht zufrieden sind, worin sie sich nicht einfinden möchten. Der Wissenschaft etwas Anderes entgegen stellen, was natürlich irgendwie doch Wissenschaft sein sollte und – am besten sagenhafte „Weisheiten“ aus fernen Zeiten und fernen Landen aufnimmt. Und sei es nur einfach so „nachempfunden“ in neuem Gewand.

Und am besten so, dass man den Menschen suggeriert, dass sie endlich ihre persönlichen Freiheiten nutzen, wenn sie genau dieser Lehre strikt folgen. Eingeengtes Denken als Freiheit anpreisen. Und natürlich mit dem Hinweis, dass alle anderen, die dem nicht folgen, unfrei in ihren Gedanken sind, weil sie eben diese Erleuchtung der reinen Wahrheit nicht haben.

Wichtig dabei ist, bei solchen Suggestionen, dass man Menschen dazu bringt, Tatsachen und Realitäten anders zu sehen, als sie sind. Wenn es erst mal gelungen ist, jemanden dazu zu bringen, dass er an etwas glaubt, was haarscharf oder auch dreist weit von der Realität abweichend erklärt wird, zu glauben, so kann der dann genau wie ein Spieler vor dem Automaten, der auf die Serie wartet (die ja nun endlich kommen muss) nicht mehr zurück.

Wenn es gelingt, den „Gläubigen“ auch noch dazu zu gewinnen, dass er die „Geschichten“ weiter erzählt, regelrecht dafür missioniert, so wird der sich weigern so lange es geht, seine Irrtümer zu erkennen. Denn er würde sich ja vor den Anderen „wie ein Idiot“ darstellen, sich bis auf die Knochen blamieren und lächerlich machen.

Sehr gut kann man solches unterstützen, indem man den Betreffenden dazu bringt, irgend etwas sehr teuer zu kaufen, seien es Wundermittel oder Erleuchtungsseminare oder sonst was. Hauptsache recht teuer. Denn der Narr glaubt auch an den Spruch: „Was nichts kostet, taugt auch nichts.“ Damit kann man einigen Menschen sogar „Kot in Dosen“ verkaufen. Natürlich nur, wenn er von der heiligen Kuh stammt und von einem „Weisen Mann“ mit Sprüchen eingesegnet wurde.

Eine moderne Variante kann sein, dass man das „Zeugs“, Waren, Dienstleistungen, Kurse, Bücher etc. zum Weiterverkauf an die „Jünger“ anbietet.

Da kann der Verkäufer seine Investitionen, die gegenüber der Chance auf Millionengewinne läppisch gering sind, schnell wieder rein bekommen. Eben wie der Spieler, der mit seinem Leben nicht zufrieden ist und dem (Spiel-)Glück abverlangt, das Leben nun zum paradiesischen zu ändern. Er wirft ja nur eine Münze in den Automatenschlitz und es wird ja, ohne viel Mühe, irgendwann ein Sack mit den Gewinnen gefüllt werden können.

Nun hat er damit sicher recht, denn es gab ja vor ihm schon jemanden, der soviel an diesem Automaten gewinnen konnte. Klar kann aus dem Automaten nur das an Gewinnen herauskommen, was andere vorher hineingesteckt hatten. Ist der Speicher leer, kann trotz des Haupttreffers keine Auszahlung erfolgen. So wie beim Lotto: mit der gleichen Gewinnzahlenkombination können bei gleichem Einsatz und gleicher Gewinnchance entweder viele Millionen oder „nur“, wenige Hunderttausend anfallen. Je nachdem, wie viele mitspielen (Einsatze bestimmen Gewinnsumme) und wie viele gleichzeitig gewinnen.

Der Spieler sieht nur seine Chance und zählt weder die investierten Münzen noch die vor em Automaten verbrachten Lebensstunden.

Wenn man also auf eine ähnliche „Denkweise“ setzt bei den Verkäufern, die man gewinnen will, so ist für den Geschäftsgründer der Weg zum Reichtum frei. Er muss nur derjenige sein, der zuerst den Jackpot ausräumt, den andere gefüllt haben.

Und da gibt es ein Modell: Er ist der, von dem alle kaufen müssen, die weiter verkaufen wollen, dessen Kurse alle besuchen müssen, die Kurse anbieten wollen. Oder der, der an solchen Verkäufen oder Kursgebühren, die andere erzielen, Anteile erhält. Dazu erklärt man den Verkäufern, dass sie selbst daran verdienen, wenn sie eigene Verkäufer gewinnen und diese wieder ihre Verkäufer haben. Vielleicht muss man dann nichts mehr tun, so wie der Geschäftsgründer, und kassiert einfach aus der Arbeit anderer!

Damit ergibt sich ein doppelter Effekt: Die, die die Sache (welches Produkt oder welche Dienstleistung auch immer, es geht fast mit jedem) vertreiben und den Reichtum erhoffen, müssen ja in den höchsten Tönen das Angebotene loben, jedes Argument bringen, was – so abwegig es letztlich ist – das Angebotene zum ultimativen Non-Plus-Ultra macht. Und sie müssen immer betonen, dass sie selbst dadurch Glückseligkeit erreicht haben, Gesund bis zum Alter von 140 Jahren bleiben werden. Was man ja laut Wissenschaft als Mensch erreichen können müsste, aber nur mit dem angebotenen Mittel oder der neuen Lebenssicht. Natürlich bringt man dann auch Beispiele aus der Verwandtschaft, die bereits diese Wunder erlebten.

Am besten ist es, wenn man selbst keine Ahnung von der Wirkweise des Angebotenen, der dahinter stehenden Wissenschaft usw. hat. Dann kann man sich voll auf das stützen, was der Geschäftsinhaber (am besten im rechtsfremden Ausland sitzend) so an „Informationen“ vorgegeben hat. Sehr gut macht es sich, wenn dabei Namen von bedeutenden Wissenschaftlern fallen – auch wenn die gar nichts davon wissen, dass sie in dem Zusammenhang genannt werden. Nobelpreisträger wäre besonders gut. Die Geschichten müssen ja nichts mit dem Grund des Preises zu tun haben. Wer als Laie weiß dass? Einstein kennt man, aber ob seine Relativitätstheorie in sofern mit dem zu Verkaufenden zu tun hat, dass dieses nur in kleinen Bereichen relativ auf Realitäten beruht, kann der Laie kaum erfassen. So hat man einen gewisse Art der Relativitätstheorie dann doch erfunden.

Und es müssen Belege her: Das ist heute nicht mehr schwer. Es gibt genügend (Internet)Verlage und Pressebüros, die behilflich sind bei der Verbreitung von Informationen, auch wenn diese im Grunde zur Belletristik oder satirischen Änderung der Welt gezählt werden müssten.

Da schreibt ein Autor, ein berühmter Wissenschaftler habe etwas entdeckt und in Studien nachgewiesen – allerdings würden neidische Wissenschaftler diese Erkenntnisse („noch“ so schreibt man gerne dazu) nicht anerkennen. Aber, so das Argument, wenn man etwas noch nicht gesehen habe, kann man auch nicht sagen, dass es das gar nicht gibt.

Dann werden Schriften zitiert von Denkern und Wissenschaftlern. Es muss ja gar nicht wirklich so geschrieben worden sein. Der jeweilige Autor des Beitrages zu den angeblichen Studienergebnissen usw. darf sich doch irren. Besser ist es noch, wenn ein zweiter diesen Bericht dann wieder zitiert und man den zweiten dann in die Werbung für das zu Verkaufende einbindet. Der hat ja nur geschrieben, was der anderer geschrieben hatte, was eine berühmte Persönlichkeit (der Name macht schon die „Wahrhaftigkeit“ und Glaubwürdigkeit) entdeckt und publiziert hätte. Dann irrt man sich ja selbst nicht und woher soll man wissen, das der andere „Vorherschreiber“ sich irrte? Man selbst ist ja nur berichtender Journalist, kein Fachmann.

Auch entsprechende Videos kann man mit ganz geringen Geld machen lassen und ganz billig ganz weit über das Internet verbreiten. Darsteller dafür findet man ganz leicht. Und auch Menschen – die vielleicht selbst Verkäufer wurden oder Freunde von denen – die das Video ins Internet stellen und selbst bejubeln.

Vielleicht findet sich auch jemand, der über das zu Verkaufende etwas in Wikipedia setzt? Und natürlich Blogs, in denen glückliche Menschen von ihren Erfahrungen berichten. Es kann ja auch nur einer sein, der sich in verschiedene Rollen denkt. Wer weiß denn wer „Sabine“ oder „Wurzelsepp“ wirklich sind? Der Blogbetreiber glaubt ja auch zunächst nur „an das Gute im Menschen“ und dass doch niemand so „hinterlistig“ sein könnte, Erfahrungsberichte zu erfinden.

Manchmal sind es sogar die „Wissenschaftler“ selbst, die warum auch immer, die Vorlagen zu den Geschäftsinhalten liefern. Und es sind Personen, die an sich Fachleute sein sollten (und den „Bluff“ erkennen sollten) die ihre Berufsbezeichnung, gar ihren wissenschaftlichen Titel ins Geschäft einbringen. Allerdings zu anderen Konditionen als sie die „mitwirkenden Glücksspieler“ haben. Zu festen (garantierten) Konditionen.

Sogar unter die direkten Verkäufer (und Verkäuferwerber) mischen sich Personen, die sich wegen des Vertrauens in deren Berufsstand (z.B. Arzt oder Physiker) einen Vorteil zumessen.

Hauptsache, man ist ziemlich an der Spitze der Pyramide der „Unterverkäufer“. Denn irgendwann ist er Punkt erreicht, dass man nur noch auf potentielle Kunden trifft, die bereits selbst verkaufen. Und unter denen, die „bisher nicht zu überzeugen waren“ wird man kaum Neukunden und Mitmacher gewinnen. Denn der potentielle Glücksspieler wird nur unter Gleichveranlagten Mitmacher finden.



Nun, wie wäre es mit der „Erfindung“ des „grünen Flupp“. Vielleicht findet sich noch ein wohlklingender Name, aber als Arbeitsname geht es.

Es ist seit jeher bekannt, auch indische und chinesische Weise haben darüber schon sinniert, dass der Apfel geradewegs vom Baum nach unten fällt. Man könnte ja mal nachlesen, ob man dazu etwas findet. Oder einfacher, man erfindet Sprüche, die vom Weisen stammen könnten, selbst. Der ist ja schon lange tot und wird sich nicht beschweren. Und solches Sprücheschreiben ist ja auch ein eigener Geschäftszweig geworden.

Die Wissenschaft hat das Phänomen des Apfelfalles längst beschrieben als Folge der Erdanziehungskraft. Aber: Die Wissenschaft ist ja längst nicht alles und kann sich ja auch irren – oder verschweigt manches bewusst. Zumindest wäre das ein guter erklärender Ansatz für neue Ideen, warum diese richtig sein könnten.

Was wäre, wenn hinter dem Apfelfall, gar der Erdanziehung die geheimnisvolle Kraft eines vielleicht Engelwesens stände. Man kann es ja nicht sehen, nicht mit unseren Sinnen wahr nehmen, eben sich nur denken - und die Gedanken sind frei. Dem kann auch niemand widersprechen, auch wenn ich etwas behaupte, was gar nicht sein kann – mit den vorhanden Wissen – warum sollte es nicht doch da sein? Zumindest nicht in der irrealen Welt, die ein Gedanke (nennen wir das Geist) schaffen kann?

Nun kann deswegen auch der „Grüne Flupp“, dieses geistige Wesen, welches dem Menschen helfen will, etwas zu lernen für sein späteres Leben (wo und als was auch immer), hinter dem Apfelfall stecken.

Fällt jemandem, der unter dem Apfelbaum saß, – es ist möglich – ein Apfel auf den Kopf, so kann das doch die Folge sein, dass der Grüne Flupp, mit diesem Menschen nicht zufrieden ist und ihn bestraft, um ihm etwas neues zu lehren! Wer will bestreiten, dass das sein kann – weil wir ja diese Welt des Flupps nicht begreifen können, können wir sie auch nicht ablehnen!

Der Mensch hat den Grünen Flupp erzürnt. Sich dessen lehrende Strafe zugezogen. Nun muss er besänftigt werden. Dazu wäre es gut, wenn man in die Gemeinschaft der Fluppgläubigen eintritt. Dort Fürbittegebete betet. Eine solche Gemeinschaft mit ihren Beiträgen, aus denen sich die Führung – vielleicht als reine Aufwandsentschädigung, Ausgleich der eingesetzten Energien – finanziert, wäre schon ein Geschäftsmodell.

Dann natürlich Kurse, zum Umgang mit dem Grünen Flupp, zum Verständnis seines Wirkens. Auch dazu, wie man künftig die Ruhe eines Baumes nicht mehr stört, sodass er nicht mehr mit Äpfeln werfen muss. Ein lohnendes Geschäftsfeld. Und dann natürlich alle Dinge, über die der Grüne Flupp besänftigt werden kann und seine Kräfte genutzt werden können, vom Amulett bis zur Küchenmaschine, vom Flupppfalster gegen alle Krankheiten bis zum Fluppwasserbereiter zur Verlängerung des Lebens mit Hilfe des erzeugten „Lebenswassers“.

Alles Geschäftsfelder, die nur auf der genialen Idee aufgebaut wurden, dass ein „Grüner Flupp“ die Erklärung für alles und jedes sein kann. Und die man dann über „Jünger des Glaubens“ in die Welt bringen kann und in Stufenmarketing vertreiben kann.

Wer also ein Geschäftsmodell sucht, der lasse es „Fluppen“. Und suche sich bitte dafür einen anderen Namen. „Grüner Flupp“ ist hiermit bereits geschützt.


Nach dem Lesen, Humorpflaster aufkleben – und bitte nicht vergessen: Schreiben darf man im Grunde jede ausgedachte Geschichte, auch wenn Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder realen Dingen rein zufällig wären.



Copyright K.-U.Pagel 07.2015


Donnerstag, 23. April 2015

Schnapsiges Kalenderblatt von F. Kalender – welche Blüten treibt der Bach?




 Die Ratgeberredaktion der Blätter nach F. Kalender erhielt eine Anfrage. Wer kann weiter helfen? Nr. 23.04.2015

Sehr geehrte Herr Kalender,

können Sie helfen?

Ich bin als Gesundheitsberater tätig. Diese Tätigkeit möchte ich durch den gewerblichen Vertrieb von Bach-Blüten-Produkten und Rescue-Produkten erweitern. Eine entsprechende Gewerbeanmeldung für den Vertrieb von Lebensmittel (NEM’s) werde ich selbstverständlich beachten.

Aber was ist noch nötig? Nun gelten diese Produkte ja als Lebensmittel (Getränke?). Bei den Rescue-Produkten könnte der Bundesgerichtshof Lebensmittel sehen mit (unerlaubt) allgemeinen Gesundheitsangaben im Namen (EuGH muss einiges prüfen). Könnte Schwierigkeiten machen – für den Hersteller. Doch auf vielen dieser Flaschen steht „Spirituosen“.

Darf ich diese Flaschen, die ja einem Glas Schnaps gleich zu setzten wären vom Alkoholgehalt, nur abgeben an Personen, die (Personalausweis) älter als 18 Jahre sind? Wenn ich aus diesen Flaschen in meinem Laden nun verzehrfertige Mischungen herstelle und der Kunde diese bei mir einnehmen möchte, bin ich dann einem Ausschankbetrieb gleich zu setzen und brauche entsprechende Genehmigungen? Handelt es sich dann um alkoholische Cocktails? Benötige ich dann ein extra WC?

Dürfte ich vielleicht sogar ein spezielles Lokal aufmachen: "Bach-Blüten-Cocktail-Bar"?

Eine Bekannte von mir, Heilpraktikerin, hat Ähnliches vor. Darf sie in der Praxis zur Heilbehandlung empfehlen, was sie dann im Laden verkauft?

Muss ich einen besonderen Fachkundenachweis erbringen, wenn ich solche Lebenmittel/Spirituosen einfach nur im Laden lagern und dann verkaufen will?

Es wäre schön, wenn Sie mir zumindest soweit Rat geben könnten, dass ich bis zur Entscheidung des EuGH einigermaßen weiß, was erlaubt sein könnte.


Auch wenn hier Fragen dahinter stehen, die sehr ernst behandelt werden (der BGH ist mit Fragen zu Bach-Blüten und Rescue beschäftigt), Humorpflaster aufkleben.


Copyright K.-U.Pagel 04.2015

Mittwoch, 11. Februar 2015

Wurpsologisches Kalenderblatt – endlich wesentliche Krankheitsursache enthüllt



Kalenderblatt Wupsologie


Unter dem 11.02.2015 findet sich bei F. Kalender ein kurzer Beitrag, in dem eine neue Krankheitssicht enthüllt werden soll. Dort schreibt der Entdecker:

Neue Gesundheitsgefahren erkannt

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Heilkunde, Physik, Alchemie und Parapsychologie. Habe viele Ausbildungen hier hinter mir und viele Vorträge, mit weltweitem Aufsehen, gehalten. Lange habe ich mich mit der zunehmenden Zahl von extrem ermüdeten Menschen – Burnout, chronisches Müdigkeitssyndrom -, den zunehmende Allergikerzahlen und Lebensmittelunverträglichkeiten, Morgelons, Programmierungen durch Mitmenschen beschäftigt. Immer mehr wurde mir bewusst, wie der Eingriff von uns Menschen Mikroorganismen verändert und zunehmend resistent macht, wie auch diese Mikroorganismen mehr und mehr einen Fülle von chronischen Krankheiten bewirken und letztlich über ihre Stoffwechselprodukte unsere Körperregulation bis hin zum Verhalten beeinflussen. Das allein kann aber nicht die ansteigende Zahl von Menschen erklären, die mit den geschilderten Beschwerden beladen sind.

Es muss eine andere Ursache geben! Aus meiner Kenntnis der vielen Wissenschaften, aus Beobachtungen von merkwürdigen, bisher nicht oft beschriebenen und nicht näher erklärten Phänomenen in Blutstropfen solcher Leidender, hat sich in mir eine Erkenntnis verdichtet. Es muss sich um vielleicht mutierte aber letztlich durch Einwirkung des Menschen und seiner Chemie und Technik neu entstandene Mikroorganismen handeln. Mit rascher Teilung und Verbreitung! Klar dass die Urheber schon aus Gewinngründen dafür gesorgt haben, dass die offizielle Wissenschaft entsprechende Phänomene nicht publiziert hat.

Deswegen müssen wir uns vernetzten! Wir, die wir allem Neuen offen sind und uns dem Diktat der Wissenschaft und des Kommerzes nicht unterwerfe, Wir, die wir Gedankenfreiheit auch für das Undenkbare fordern! Was ist Logik gegen die unerklärlichen Gesetze des Kosmos?!

Durch die steigende Umweltverschmutzung, verstärkt durch die zunehmende Durchsetzung der ganzen Welt mit Elektrosmog hat sich die Atmosphäre in den obersten Schichten – über die die NASA schweigt! – so verändert, dass das Spektrum der kosmischen Strahlung so verändert wurde, dass die Gene von sonst ganz harmlosen Protozoen zu einer gefährlichen Neukombination durcheinander gewirbelt (alter Ausdruck: gewurbelt) wurden. Es sind so die hochpathogenen „Wurbse“ entstanden. Wissenschaftlich: „Wurbulatus spectrovariatogenenis“.

Die ersten Ansätze einer effektiven Diagnostik – leider noch kostenintensiv – stehen. Eine Vielzahl von Symptomen: morgendlicher Kopfschmerz, vor allen durch Alkoholunverträglichkeit (typische Wurbsbefallfolge!), zunehmende Erschöpfung, auch ohne besondere Anstrengung, Unverträglichkeit von vor allem zuviel eingenommener Nahrung, Allergien jeder Art, insbesondere infolge kritischen Nachdenkens, erscheinen beweisend zu sein. Nahrungsergänzungsmittel – eine durch dieses veränderte Spektrum kosmischer Strahlen veränderte Nahrung steigert die Wurbswirkung -, allerdings nur nach ganz spezieller Herstellung (nach unserer Entwicklung) – zeigt erste Erfolge. Das Schlafen auf der – leider teuren, wegen der individuellen Anfertigung – Anti-Wurbs-Matte könnte Reinfektionen verhindern helfen.

Den Berufstand des Wurbsologen und Neoparasitologen, als Untergruppe der Gesundheitsberater  oder Zusatzqualifikation für Heilberufe begründen wir bereits. Entsprechende Ausbildungen sind derzeit nur in Indien und Ceylon möglich, wegen der restriktiven Gesetze hier, die die dortigen Studienabschlüsse des Dipl.WN oder Dr. rerWN nicht anerkennen wollen. Zumindest in diesen Ländern ist es wegen der besser einsichtigen Politiker möglich geworden anerkannte Universitäten zu gründen. Dort helfen Bildungszuschüsse die wissenschaftliche Erkenntnisfähigkeit von Politikern schnell zu steigern.

Die Hilfe suchenden Laien, an die wir uns mit unserer Aufklärung und Angeboten wenden, werden unsere Argumente viel leichter verstehen, als die ignoranten engstirnigen Wissenschaftler im Sold der Profiteure der Weltschädigung.

Helfen Sie mit, indem Sie unsere Ideen mit verbreiten, zum Wohle der Menschheit. Helfen Sie mit, indem Sie sich auch ausbilden lassen und vielleicht als Professoren die Ausbildung – auch in Seminaren hier – unterstützen! Helfen Sie den Menschen auch in Ihrer Praxis und sichern Sie sich ihren Platz in der Medizin von morgen!

Wirken Sie an der Gründung einer Internationalen Gesellschaft und Akademie für Neoparasitologie und Wurbsologie mit! Werden auch Sie ein in der Gesellschaft hoch geehrtes Mitglied des Vorstandes oder Beirates. Auch sie können mit dem Friedens- und/oder Medizinpreis dieser Gesellschaft ausgezeichnet werden, als Schützer der Menschheit! Dazu können Sie schon mit wenigen 10.000 € ihren Beitrag leisten. Geld, das man gerne gibt und für das man mit unermesslicher Freude über seinen Beitrag für sie Menschengemeinschaft belohnt wird.

Wir haben bereits (früher einmal bekannte) Wissenschafter gefunden, die den wissenschaftlichen Beirat bilden wollen.



Auch wenn man lernen kann, wie es geht, berühmt zu werden: Nach dem Lesen, Humorpflaster aufkleben.


Copyright K.-U.Pagel